Im Zentrum von Kretscham-Rothensehma, einem Teilbereich des OT Neudorf mit ca. 140 Einwohnern, gibt es ein kommunales Grundstück mit einem leerstehenden baufälligen Gebäude. In unmittelbarer Nähe befinden sich der Buswendeplatz mit Haltestelle des ÖPNV, das Feuerwehrgerätehaus, die Pension Hutzenstube und Denkmal der Steinpyramide. Vor dem Grundstück verläuft die Staatsstraße S266.
Ziel der Maßnahme war es, das Grundstück im Rahmen der Dorfumbauplanung in einen attraktiven Dorfplatz mit einem integrierten Löschwasserbehälter umzugestalten. Als Voraussetzung für die Dorfplatzgestaltung wurde das alte Wohnhaus und das vorhandene Nebengebäude abgerissen. Entsprechend der Bedarfsermittlung wurde ein Löschwasserbehälter mit einem Nutzinhalt von 100 m³ im südlichen Bereich des Grundstückes angeordnet. Der überfahrbare Stahlbetonbehälter befindet sich somit unter den neuen Parkplätzen und dem Festplatz. An der südwestlichen Grundstücksgrenze wurde ein neuer Stellplatz für öffentlich zugängliche Abfallcontainer geschaffen. Im Bereich zwischen den Abfallcontainern und dem Löschwasserbehälter wurden 5 PKW-Stellplätze errichtet. Ein weiterer PKW-Stellplatz entstand an der nördlichen Grundstücksgrenze vor dem neuen Feuerwehrgerätehaus. Im südöstlichen Bereich wurde ein weiterer Platz mit Sitzgelegenheiten zum Rasten und Verweilen sowie eine Zuwegung zur Dorfstraße angelegt. In diesem Bereich wurde eine mit Ökopflaster befestigte Fläche zum Abstellen von Fahrädern vorgesehen. Der vorhandene Höhensprung wurde mit einer Gabionenmauer gesichert. Als Verbindung beider Plätze entstand eine Treppenanlage mit Natursteinstufen und einem Rohrgeländer. Zur höhenmäßigen Angleichung zum Bestandsgelände an der Südseite des Grundstückes wurde eine Böschung bzw. eine Sicherung mit Palisaden angelegt. Die Böschung wurde mit Bodendecker und Sträuchern bepflanzt. Das Gelände erhielt eine Einfriedung mit einem Stabgitterzaun.
Ausführungszeitraum: 03.04.2018 – 30.09.2019
Gesamtkosten: 208.394,24 €
anteilige Fördermittel: 130.480,73 €
Förderprogramm:
EPLR – Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum 2014-2020

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Im Ortszentrum von Neudorf verbinden die Ortsstraßen "Am Sportplatz", "Richterstraße" und "Am Sportplatz" die Bereiche Sportplatz / Schule mit Kaiserhof / Kirche. In diesem Bereich war die vorhandene Straßenbeleuchtung in einen miserablen Zustand. Masten und Leuchten waren verschlissen, teilweise beschädigt und ineffizient. Das Erdkabel wurde durch Beschädigungen und Ermüdungserscheinungen schon mehrfach repariert. Da ein Großteil der Leuchten über keine Schutzgläser verfügte, waren die Reflektoren zwischenzeitlich matt geworden. Entsprechend nachteilig wurde die Beleuchtungssituation beeinflusst.
Ziel der Baumaßnahme war es, eine moderne Beleuchtungsanlage zu installieren, die dem Stand der Technik und den energetischen Vorgaben bezüglich der Energieeinsparung entspricht. Dabei wurden auf einer Gesamtlänge von ca. 2000 m neue Erdkabel und 28 neue Straßenleuchten mit hocheffizienter LED-Technik montiert. Bei der Auswahl wurde der zukünftige Wartungsaufwand, Lebensdauerangaben und Gewährleistungszusagen der Hersteller berücksichtigt. Somit konnte die Verkehrssicherheit, vor allem für die Fußgänger und Radfahrer, verbessert werden.
Ausführungszeitraum: 05.08. – 03.12.2019
Gesamtkosten: 283.542,54 €
anteilige Fördermittel: 153.741,41 €
Förderprogramm: EPLR – Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum 2014-2020






Das Ortszentrum von Neudorf ist im Bereich des Suppenmuseums, der Schauwerkstatt "Zum Weihrichkarzl", dem Kaiserhof und der evangelisch-lutherischen Kirche besonders in der Advents- und Weihnachtszeit völlig mit Bussen und PKWs zugeparkt.
Ziel der Maßnahme war es, den vorhanden PKW-Parkplatz mit 10 Stellplätzen zu einem Großparkplatz mit 22 PKW-Stellplätzen, davon einen Behindertenstellpatz, 6 Busparkplätzen und einem Informations- und Aufenthaltsbereich für Touristen zu erweitern. Für diese Erweiterung wurde ein nicht mehr genutzter Bereich des dortigen Friedhofes mit ca. 1.900 m² in Anspruch genommen.
Innerhalb des Parkplatzes wurden Fußwege und der Aufenthaltsbereich mit Betonpflaster angelegt. Die Befestigung der PKW-Stellplätze erfolgte mit Dränpflaster. Die Zufahrt und die Bus-Stellplätze erhielten einen Belag aus Asphaltbeton. Im Bereich des neuen Parkplatzes wurden Grünzonen angelegt sowie Sitzgelegenheiten und Papierkörbe aufgestellt. Die Grünzonen wurden mit Bodendeckern, Sträuchern und Bäumen bepflanzt. Zur Anpassung der Zufahrten an die S268 wurden der vorhandene Fußweg lage- und höhenmäßig neu angelegt und mit neuen energiesparenden Fußwegleuchten ausgestattet.
Ausführungszeitraum: 18.04. – 13.09.2019
Gesamtkosten: 609.743,03 €
anteilige Fördermittel: 250.000,00 €
Förderprogramm: EPLR – Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum 2014-2020






Die Fabrikstraße mit seitlich abzweigendem Lärchenweg befindet sich im Ortskern von Cranzahl. Der Lärchenweg verbindet das Wohngebiet Siedlung / Richterbusch und das Wohngebiet Ernst Thälmann mit dem Kronepark bzw. dem Ortszentrum. Die Fabrikstraße dient als Zuwegung zu einem Betriebsteil der Textilveredlung Erzgebirge GmbH & Co.KG, zu verschiedenen Wohngrundstücken, zu einer Kleingartenanlage und zu Feldflächen unterhalb der Talsperre.
Der zunehmende Verkehr, die Verlegung von Versorgungsleitungen und der grundsätzliche Sanierungsbedarf zeigten deutliche Verschleißerscheinungen am gesamten Straßenkörper. Ein gefahrloses Ableiten von Oberflächenwasser in die dafür vorgesehene Entwässerungseinrichtung war aufgrund der teilweisen Verformung der Oberfläche nicht mehr möglich gewesen.
Ziel der Maßnahme war es, die Fabrikstraße auf einer Länge von ca. 200 m und den Lärchenweg auf einer Länge von ca. 80 m zu sanieren sowie in diesem Bereich die Straßenbeleuchtung zu erneuern. Beide Straßen erhielten eine neue bituminöse Deckschicht. Stellenweise wurde ein grundhafter Straßenausbau durchgeführt, Randbereiche und Zufahrten angepasst sowie die Straßenentwässerung erneuert. Dabei wurden ca. 900 m neue Erdkabel verlegt und 12 neue Straßenleuchten mit hocheffizienter LED-Technik montiert. Bei der Auswahl wurde der zukünftige Wartungsaufwand, Lebensdauerangaben und Gewährleistungszusagen der Hersteller berücksichtigt. Somit konnte die Verkehrssicherheit, vor allem für die Fußgänger und Radfahrer, verbessert werden.
Ausführungszeitraum: 09.04. – 18.12.2019
Gesamtkosten: 319.453,91 €
anteilige Fördermittel: 220.562,21 €
Förderprogramm:
EPLR – Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum 2014-2020






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09465 Sehmatal-Cranzahl
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